PS2 v12+ im Auto

Die kleine PS2 wird mit 8,5V versorgt. Die Autobatterie liefert ungefähr 11,5V bis 14V, nicht immer genau 12V. Die PS2 zieht im Stanby kaum Strom, im Betrieb um die 3A. Um ne kleine PS2 im Auto anzuschließen, kann man nicht einfach einen Widerstand nehmen. Der Spannungsabfall an einem Widerstand ist vom Strom abhängig, der durch ihn fließt (U = R x I). Die PS2 würde also ständig ne andere Versorgungsspannung bekommen, was die PS2 zerstören würde. Aus diesem Grund muss man die Spannung stabilisieren. Das kann man entweder durch ein Schaltnetzteil machen (aufwendig), oder mit einem Stabi. Stabis haben jedoch gewisse Nachteile. Sie brauchen immer eine Eingangsspannung, die ca. 1V höher liegt, als die Ausgangsspannung. Die Differenz wird im Stabi in Wärme umgewandelt, deshalb benötigt man man viel Kühlung. Außerdem bringt das eine Menge Verlustleistung mit sich. Dennoch sind Schaltnetzteile schwer selbst zu entwerfen und zu bauen, deshalb hab ich es über eine Spannungsstabilisierung gemacht.

Netzteil

Kernstück der Schaltung ist der LT1083−5; das ist ein 5V Stabi, der bis zu 7,5A kann (ein 7805 nur 1A, viel zu wenig), 25W mit geeignetem Kühlblech verbraten kann und eine geringe Differenzspannung zwischein Ein− und Ausgang haben kann. Leider ist der LT1083 nur schwer zu bekommen. Der LT1083−5 gibt normal 5V raus. Diese beziehen sich aber auf den Bezugspunkt (Pin 1). Durch eine 3,3V Z−Diode wird dieser um 3,3V höher gelegt, was eine Ausgangsspannung von 8,3V ergibt. Genau genommen fehlen aber noch 0,2V. Diese erreicht man durch den 33Ω Widerstand. Der Stromfluss durch die Z−Diode ist recht stabil, der gewüste Spannungsabfall von 0,2V ist gering, deshalb kann man dafür gut einen Widerstand benutzen. Damit der Stabi nicht ganz so viel Leistung verheizen muss, sind 3 Vorwiderstände geschaltet (je 5W). Diese sind genau errechnet, da die Eingangsspannung und der Strom schwanken kann. Es darf ja nie zu viel Leistung im Stabi verbraten werden, der darf aber auch nie zu wenig Spannung bekommen (nicht unter 9V). Die Schaltung wird über ein Relais eingeschaltet. Das Relais wird über die Zündung oder einen Schalter geschaltet. So ist die PS2 nicht immer an und verbraucht sinnlos Strom von der Autobatterie. Das Relais KANN man natülich auch weglassen. Die 6,3A Sicherung geht kaputt, wenn zu viel Strom fließt. Die Diode nach dem Relais ist in Sperrrichtung geschaltet. Wird der Eingang verpolt, ist somit auch die Diode verpolt und leitet. Es fließt ein sehr großer Strom, die Sicherung geht kaputt, die Schaltung und die PS2 bleiben unbeschädigt. Der 18Ω Widerstand dient nur dem Schutz des Relais, da es ein 12V Relais ist und auch mal 14V bekommen kann. Der 100nF und der 470μF Kondensator dient zur Glättung der Spannung, was auch den Stabi schont. Der 1kΩ Widerstand sorgt dafür, dass immer ein kleiner Strom fließt und der Stabi auch regeln kann. Theoretisch KANN man den auch weglassen. Die 9,1V Z&6minus;Diode schützt die PS2, sollte mal der Stabi -warum auch immer- kaputt gehen und einen Kurzschluss verursachen. Dann würden ja 12V am Ausgang liegen. Die Z−Diode funktioniert dann genau so wie die Verpolschutzdiode.
Wenn man sparsam sein will, benötigt man nur den LT1083−5, die 3,3V Z−Diode und vllt die Vorwiderstände, der Rest dient lediglich der Optimierung oder dem Schutz.
So kann diese Schaltung dann fertig aussehen:

Netzteil

by Takeshi

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