Festplatte

Die Wahl des Herstellers ist wichtiger, als man zu erst denken mag. Billige Festplatten gehen schneller kaputt. Die Garantie hilft einem wenig. Selbst wenn man eine neue Festplatte bekommt, sind die Daten weg. Die haben meistens einen größeren Wert, als die Festplatte selbst.

Außerdem bringen die Festplatten unterschiedlicher Hersteller unterschiedliche Leistungen (siehe unten).

Die Herstellerwahl ist schon fast eine Glaubensfrage. Daher sind die Empfehlungen nur meine Persönliche Meinung. Es gibt sicher genug Leute, die es auch anders sehen.

Bei Seagate sind sich fast alle einig. Seagate baut sehr gute Festplatten, die in der Leistung und Qualität überzeugen, sind oft aber auch etwas teurer. Für mich ist Seagate der beste Festplatten-Hersteller.
Eine günstige Alternative ist Samsung: nicht ganz so hochwertig, aber akzeptabel und günstig.
Bei Western Digital (WD) scheiden sich die Geister. Ich rate von WD definitiv ab, für mich teure, aber minderwertig.
von Hitachi raten fast alle ab, die sich ein wenig mit Festplatten auskennen. Früher wurden diese Festplatten unter der Flagge von IBM verkauft und diese waren bekannt dafür kaputt zu gehen ... "Du hast eine IBM Festplatte? Oh, dann mach schnell eine Datensicherung".
Dann gäbe es da noch Maxtor. Würde ich auch nicht unbedingt nehmen.

by Takeshi

Wenn der Rechner einen SATA Anschluss hat, ist SATA klar vorzuziehen. SATA überträgt die Daten schneller (was meistens aber egal ist) und ist weniger anfällig. SATA Festplatten lassen sich in der Regel im Betrieb anschließen und ausbauen. Außerdem lassen sie sich in Zukunft eher verwenden als IDE Festplatten.

by Takeshi

Festplatten gibt es in der Größe 3,5", 2,5" und für kleine, mobile Geräte auch noch kleiner. Kleinere Festplatten bringen, abgesehen von der Größe, jedoch keine Vorteile und kosten mehr. Deshalb ist eine 3,5" Festplatte am sinnvollsten.

by Takeshi

Die Lese- und Schreibrate entscheidet darüber, wie schnell eine größere Datei gelesen oder geschrieben werden kann. Wichtig ist dabei die interne Datenrate, die meist um die 100MB/s liegt. Der SATA Anschluss überträgt die Daten zwar wesentlich schneller. Das hilft jedoch kaum, wenn die Festplatte selbst nicht so schnell hinterher kommt.

Die Datenrate variiert nach Position der Daten. Befinden sich die Daten in der Mitte der Scheibe, ist die Datenrate geringer, da der Lesekopf pro Umdrehung an weniger Daten "vorbei kommt".

by Takeshi

Befindet sich der Lesekopf in der Mitte und soll eine Datei außen gelesen werden, muss der Lesekopf ersteinmal nach außen fahren. Das kostet Zeit. Außerdem muss die Festplatte warten, bis die gewünsche Datei an dem Lesekopf "vorbei dreht", was ebenfalls Zeit kostet. Das zusammen bestimmt die mittlere Zugriffszeit.

Wichtig ist diese bei kleinen Daten. Da spielt die Datenrate nur eine kleine Rolle, da der Lese- bzw. Schreibvorgang sehr kurz ist im Gegensatz zu der Zeit, die es dauert, bis der Vorgang überhaupt gestartet werden kann.

by Takeshi

Standardfestplatte (3,5") haben 7200 Umdrehungen pro Minute. Es gibt auch welche mit 5400 rpm. Diese Modelle sind langsamer, verbrauchen aber weniger Strom und halten länger. Sie werden überall da eingesetzt, wo sie vorallem lange laufen, beispielsweise in Festplatten Recordern. Die Datenrate spielt dabei keine Rolle.

Im normalen Desktop PC sollte es eine 7200 rpm Festplatte sein.

by Takeshi

Es sind selten Festplatten gleicher Größe mit unterschiedlich großem Cache zu finden. Für den Fall, dass es doch zwei Ausführungen gibt, sollte es eine Festplatte mit größerem Cache sein, wenn es eine Systemfestplatte ist. Bei einem Schreibvorgang können die Daten im Cache zwischengespeichert werden und die Datenrate ist wesentlich höher, als müssten die Daten direkt auf die Magnetscheibe geschrieben werden. Werden große Dateien geschrieben, ist die Größe des Caches unerheblich.

by Takeshi

Wichtig ist für das Betriebssystem eine eigene Partition anzulegen, um den Rechner zu beschleunigen. Noch schneller wird der Rechner, wenn dem Betirbessystem eine einzelne, physische Festplatte zur Verfügung steht.

Es kann zu einer Zeit immer nur eine einzelnes Byte gelesen werden. Deshalb teilt sich die Datenrate beim Lesen und Schreiben auf alles auf, das auf diese Festplatte zugreift. Steht dem System eine seperate Festplatte zur Verfügung, muss es sich die Datenrate mit niemandem teilen. Für Windows (oder was auch immer) reicht eine 80GB Festplatte locker aus. Da der Preis einer größeren Festplatte aber nur minimal höher ist, kann es auch beispielsweise eine 250GB Festplatte sein. Nutzt man von den 250GB nur 20GB, liegen diese näher beeinander, als auf einer 80GB Festplatte, was die Zugriffszeiten etwas verbessern kann. Außerdem ist der Cache vermutlich größer.

by Takeshi

Solid State Discs sind Festplatten auf Flashspeicher Basis. Sie funktionieren also wie USB Sticks und Speicherkarten. Dasie keine mechanischen Bauteile haben, sind die Zugeriffszeiten geringer, die Datenraten höher, der Stromverbrauch kleiner. Blöderweise ist die Speichergröße für's Geld auch kleiner, wesentlich kleiner. Bei günstigen Modellen muss man zusätzzlich aufpassen, denn die können langsamer sein, als normale Festplatten! Wenn, dann taugt eine SSD Festplatte nur für das Betriebssystem, nicht aber zum Speichern von Daten.

by Takeshi

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